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Angst
- physiologische & psychologische Konzepte
Rhiannon
Brunner
*Was
ist Angst überhaupt?*
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Angst
(von lat. angustia = Enge) hat man vor etwas Konkretem
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Furcht
vor Undefiniertem
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Ängstlichkeit
ist eine persönliche Einstellung bzw. Charaktereigenschaft
Im
Englischen ist Angst ebenso existent - bedeutet soviel wie Existenzangst
- "angst-ridden" (von Angst geritten, im Sinne von beherrscht) - möglicherweise
wurde es 1849 von George Eliot ins Englische eingeführt. Ungewißheit
bringt Angst mit sich, egal ob es sich dabei um eine Situation, eine Person,
einen Ort oder Erinnerungen handelt - Angst ist grundlegend, elementar
und eine unserer ältesten Empfindungen. Es ist ein Warnsignal und
dient dem Selbsterhalt, schützt vor Gefahr und erweckt Sinne zu einer
ganz besonderen Wachheit. Unbekanntes wird potentiell als bedrohlich eingestuft.
Man fühlt sich hilflos und ausgeliefert, hat die Situation nicht mehr
unter Kontrolle, vielleicht schon etwas Ähnliches erlebt, das unangenehm
war.
Ausgelöst
werden kann sie aus dem eigenen Inneren (Krankheit, Prüfungssituationen,...)
oder von außen (Lebensmittelknappheit, Katastrophen,...) Ab wo wird
Angst empfunden? Die Grenze und wovor ist von Mensch zu Mensch verschieden.
(Tiere fühlen genauso Angst und Schmerz doch sie empfinden keine Lust
an der Angst.) Grob kann bei Menschen zwischen Angstvermeider und Angst-Steller
bzw. Angst-Sucher unterschieden werden.
*Wozu
dient sie?*
Angst
ist ein wichtiges Überlebenstraining. Man lernt aus der Situation
aus der man - mehr oder weniger - unbeschadet rausgekommen ist und kann
es beim nächsten Mal besser machen, hütet sich vielleicht nächstes
Mal davor in eine ähnliche Situation zu kommen.
Gerade
Kinder brauchen - in richtigem Maß - die Konfrontation mit der Angst.
Gerade dadurch werden sie stärker und besser gerüstet für
ein Leben in der "freien Wildbahn". Die Faszination vor dem Gruseln sollte
ihnen nicht genommen werden. Gerade Kinder sind ja fasziniert davon. Märchen
mit Blut, Mord, Gewalt, böser Magie und dergleichen (und wenn nicht
anders das alte Testament mit seinen "Verbrechen") sind gerade bei Kindern
sehr beliebt.
Angst
macht aufmerksam und extrem leistungsfähig. Der Körper läuft
auf Hochtouren, man wächst über sich hinaus, fühlt sich
bisweilen in einer (imaginären) lebensbedrohlichen Situation - der
Körper will nur noch das blanke Überleben sichern - alles andere
wird zweitrangig. Auch zur Reinigung dient sie (von Katharsis). Nach der
Angst fühlt man sich oft unglaublich befreit und ohne Zwang.
*Was
geschieht im Körper?*
Jeder
kennt die Symptome, jeder weiß, wie sich Angst anfühlt.
Typische
Symptome sind:
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Herzklopfen,
schnellerer Puls
-
Schweißausbrüche
feuchte Hände, Hitze (Hitzewallungen)
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Gänsehaut,
Aufstellen der Haare (wie zB bei Katzen zu sehen - der Urmensch versuchte
größer und gefährlicher auszusehen)
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Zittern,
Beben
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trockener
Mund
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Schwindel,
Benommenheit, Beklemmung
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Atembeschwerden,
Atem geht schneller
-
Übelkeit
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Durchfall
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man
fühlt sich am Überschnappen
-
alles
ist unwirklich - man selber "nicht richtig da"
-
Angst
zu sterben, man fühlt sich vernichtet, verliert die Kontrolle
Der
Körper schüttet Adrenalin und Noradrenalin aus, die Aufmerksamkeit
wird erhöht, die Wahrnehmung und Sinne empfindlicher. Es wird mehr
Energie bereitgestellt, die Wahrscheinlichkeit sie zu brauchen ist da.
Während der Konfrontation mit der Angst werden Dopamine freigesetzt
(alles Angenehme - vom Sex bis zum Essen - hängt damit zusammen).
Danach ist man wieder um Erfahrungen schlauer, welche einem später
wohl helfen können.
Allerdings
läßt nach dem Ende der Situation alles wieder nach bis zu einem
Normalmaß - eine Weile bleiben dann vielleicht nch Schlottern und
Zittern der Knie, alles andere stellt sich rasch wieder um.
*Welche
Arten von Ängsten gibt es?*
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Angst
vor der Finsternis und der Nacht - gerade in Urzeiten war sie überlebenswichtig
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Todesangst
und was danach kommt - wohl einer der Hauptgründe, warum sich so viele
Rituale und Glaubensrichtungen herausgebildet haben
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Ängste
aus Erfahrung - sehr persönliche Ängste und individuell verschieden
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Hundebiß
(man entwickelt Angst vor Hunden)
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Prüfungsangst
-
Angst
zu versagen in bestimmten Situationen und viele mehr
-
angeborene
Ängste/in der Familie weitergegebene Angst
Generell
ist die Angst immer eine sehr persönliche Sache und von Mensch zu
Mensch verschieden. Jeder reagiert auf anderes empfindlich. Kinder finden
anderes bedrohlich als Erwachsene, ebenso wie Frauen bzw. Männer oder
Personen aus verschiedenen Ländern bzw. Gesellschaftsschichten. Es
kommt sehr stark auf das Umfeld und viele andere Faktoren an, welche Angst
einen persönlich betrifft - und in welchem Ausmaß.
*Woher
kommen sie eigentlich?*
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Kontrollverlust
- der wohl häufigste Grund, in welcher Form auch immer
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(kindliche)
Erfahrungen - ein Erlebnis, das sich besonders einprägt
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Überschaubarkeit
geht verloren
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rationale
Erklärungen funktionieren nicht mehr
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Phantasie
- man stellt sich eine Situation, Begebenheit, Kontakt... vor und bekommt
davor Panik
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Massendenken
- eine Gesellschaft, Gruppe, Gemeinschaft baut eine "kollektive" Angst/Furcht
auf
-
Innere
Konflikte, die allerdings nur eine mißglückte Konfliktlösung
anbieten
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generell
haben ängstliche Eltern ängstliche Kinder
Der
Mensch ist ein Augentier, viele seiner Ängste entstehen durch das
Visuelle.
*Wann
ist Angst "nicht mehr normal"? - Angststörungen*
Die
Angst ist etwas ganz Normales, jeder hat sie ab und an, jeder kennt sie,
sie ist gesund und wichtig - in passendem Ausmaß. Doch irgendwo ist
für jeden eine Grenze ab der Angst haben - Angst fühlen - nur
noch krank macht/ist.
Angststörungen
sind
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Phobien
(objektbezogene Ängste)
-
soziale
Angst (Angst vor Menschen, sich zu blamieren,...)
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Agoraphobie
(Angst vor freien Flächen, Menschenmengen,...)
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situative
Phobien (Flugangst, Höhenangst, Tunnels, Aufzüge)
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spezifische
Phobien wie Angst vor Tieren (speziell vor Hunden), Blut, Gewitter,...
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Panik-Störungen
(beginnen abrupt, erreichen binnen kurzer Zeit einen Höhepunkt und
dauern mindestens einige Minuten an)
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Angst-Störungen
(kein erkennbarer äußerer Anlaß) und
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posttraumatische
Belastungsstörungen
Wie
überall gibt es natürlich auch hier Risikofaktoren:
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Alter
-
Geschlecht
- vor allem Frauen neigen dazu
-
genetische
Faktoren
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soziales
Umfeld
Erfahrungen
und Erlebnisse
*Was
kann man gegen/mit Ängste(n) tun?*
-
Sport
-
körperliche
Betätigung unterstützt die Ausschüttung von Glückshormonen
und bietet bisweilen dringend notwendige Erfolgserlebnisse - vorausgesetzt
man kann sich aufraffen etwas zu tun
-
Medikamente/Beruhigungsmittel
-
Oftmals
arbeiten die Nervenbotenstoffe nicht mehr so, wie sie es eigentlich sollten.
Mit bestimmten Medikamenten kann eingegriffen werden und man somit das
Gleichgewicht wieder herstellen. Jedoch sollte nicht alleine mit Medikamenten
gearbeitet werden.
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Antidepressiva
werden seit Jahren erfolgreich angewandt und lösen Angst, allerdings
sind Nebenwirkungen ziemlich häufig. Daher muß die Einstellung
immer individuell erfolgen.
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Psychopharmaka
wirken ebenfalls angstlösend aber auch dämpfend, bewußtseinstrübend,
ermüdend, muskelentspannend und krampflösend. Allerdings unterscheiden
sie sich stark in ihrer Wirkungsweise und -schnelligkeit.
-
Zusätzlich,
problemlos erhältlich sind diverseste Johanniskraut-Präparate
(stimmungshellend) bzw. Baldrian (beruhigend)
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Suggestionen
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Atemtechniken
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Therapeutische
Ansätze/Psychotherapie
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Vieles
kann durch Psychotherapeuten gelöst werden. Praktische, gedankliche
und Entspannungsübungen führen zu einem leichteren Umgang mit
der eigenen, persönlichen Angst. - Meist wird hier unterstützend
mit Medikamenten gearbeitet.
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Selbsthilfe
wie autogenes Training, Biodfeedback, Atemtherapie,..Angstbewältigungstraining
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Reizkonfrontation
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Man
konfrontiert sich mit seiner eigenen Angst, in Form von Rollenspielen,
man stellt es sich bildlich vor,..
-
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Greifbares wird weniger unheimlich. Man spielt das angsterzeugende Szenario
so lange durch, bis man selber sicher ist, daß in der Situation auch
in Realität nichts Schlimmes geschehen kann.
*Wie
sieht es im Glauben aus?*
Angst
ist das Gegenteil von Glauben und Vertrauen in das, woran man glaubt. In
praktisch allen Religionen geht es um die Entmachtung der Angst, der Mensch
soll - auf was auch immer - vertrauen. Rituale und Opfer helfen, bestärken
- gerade in früheren Zeiten versuchte man so unheimliche Mächte
zu beeinflussen und gnädig zu stimmen.
-
Epikureer
-
Sie
suchten den angstfreien Zustand. Der Tod ist nicht Sache des Menschen,
da er kein Ereignis im Leben sei. Die Götter sollten dadurch die Macht
verlieren, die man ihnen sonst zuschreibt. Sie hatten - nach ihrer Vorstellung
- an Sterblichen kein Interesse - somit war auch Opferung unnötig.
-
Buddhismus
-
Der
Erleuchtete braucht keine Angst um sich selber haben, sein individuelles
Selbst ist nur eine Täuschung, er ist vom Ich befreit. Somit entzieht
er der Angst die "Lebensgrundlage".
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Christentum
-
Der
christliche Glaube versteht sich ursprünglich als liebende Gemeinschaft
mit dem allmächtigen Gott - ganz im Gegensatz zum alten Testament,
wo Gott doch eher der rächende und herrische war. Hast man bedingungslosen
Glauben an Jesus, so kann man sich - nach den neutestamentlichen Briefen
völlig frei von Angst fühlen, der Glaube stützt und hilft
einem.
-
Einst
sollte man Gott auf Augenhöhe begegnen, sohin war auch ein Knien während
des Sonntagsgottesdienstes nicht nötig. Je länger das Christentum
allerdings existierte umso mehr verkehrte es sich ins Gegenteil. Der Begriff
der Ehrfurcht ist leider viel zu oft mißverstanden worden.
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Jenseitsangst
des Menschen
-
Erwartung
einer erneuten Sintflut oder einer anderen, von Gott gewollten Plage
-
die
Qualen der Hölle
-
Hexenwahn
(wobei die Kirche hier oftmals sogar den Hexenglauben zu dämpfen suchte)
-
Judenverfolgung
-
Alles
das war Jahrhundertelang ein probates Mittel um die Menschen ganz in kirchlichem
Sinne zu erziehen. Es gab zwar auch immer wieder Stimmen der Vernunft,
jedoch überwog das Geschrei der Verängstigten diese leisen Stimmen
bei weitem.
*Warum
macht das Spielen mit der Angst so viel Spaß?*
Ängste
üben starke Anziehungskraft aus, sie reizen, fordern heraus.
Das
Spiel mit der Angst bietet Nervenkitzel, Kick und Lust um sich lebendig
zu fühlen, man kommt aus dem "normalen Leben" mal raus. (Sterben muß
man sowieso, warum auch tot leben?). Man sucht seine Grenzen, findet und
überschreitet sie, kommt aber - unbeschadet - wieder zurück.
Ist alles vorbei, ist die Erleichterung groß, man hat etwas geleistet
und fühlt sich wohl, befreit und unheimlich glücklich. Jeder,
der sich gerne seiner Angst stellt, kennt das Gefühl, das einen bei
der Konfrontation begegnet. Welcher Gesellschaftsschicht, Alter, Geschlecht,...
man dabei angehört ist absolut nebensächlich.
Das
Risiko wird gesucht (allerdings meistens nur in Absicherung), was durchaus
Sinn hat (Bergsteigen, Bungee-Jumping,...) doch Ausnahmen gibt es immer
wieder (Blind Dates, man lernt jemanden im Netz kennen und liefert sich
einer wildfremden Person aus, "Barebacking (ohne Sattel reiten) Gruppensex
ohne Kondome",...)
Die
Konfrontation mit der Angst wird unter anderem darum gesucht, um seine
eigenen Phantasien ausleben zu können, Situationen, die man aber im
"realen" Leben eher zu meiden sucht (Entführung, Vergewaltigung, sich
ausliefern...). Allerdings - wenn das Spiel gut ist, man sich richtig fallen
lassen kann, verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität
leicht. Man hat bisweilen Trance-Erlebnisse dabei, bekommt einen Tunnelblick
(man konzentriert sich nur noch auf die Situation ohne etwas anderes auch
nur wahrzunehmen) und hinterher manchmal Blackouts.
Gerade
beim Spiel mit der Angst gibt es ein "Problem" - man braucht immer höhere
Dosen um zu seinem Kick zu kommen, bei ständiger Konfrontation nimmt
selbst die größte Angst irgendwann einmal ab.
Horrorfilme:
Gerade
bei jungen Leuten sind Horrorfilme sehr beliebt - mehr Männer als
Frauen schätzen die Kunst der Regisseure. Auch, wenn das Licht danach
auf Festtagsbeleuchtung geschaltet wird, man sich vielleicht unter der
Decke verkriecht, der nächste Horrorfilm wartet schon. Allerdings
ist Horrorfilm nicht gleich Horrorfilm. Viele solcher "Werke" verdienen
das Prädikat "Horrorfilm" gar nicht, dafür findet man immer wieder
Filme aus anderen Genres, die man leicht als Horrorfilm bezeichnen kann.
Wichtig
für einen guten Horrorfilm sind eine passende Story (es gibt aber
auch exzellente Horrorfilme, die keine Story haben), Stimmung und Musik
(welche oftmals wichtiger ist als alles andere im Film).
Stimmung
und Grusel ist leicht aufzubauen aber schwer zu halten.
Beispiele
für gute Horrorfilme sind unten angeführt - natürlich nur
einige wenige, die mich aber sehr stark beeindruckt haben (Was mich betrifft
mag ich keine Clowns mehr (naja ein wenig Pennywise ist doch in allen von
ihnen ;-) ) und einsame Rollstühle machen mir immer noch Gänsehaut
(erinnert mich immer so an "Das Grauen").) Dazu gesagt werden sollte natürlich,
daß meine Liste nicht unbedingt bei anderen auch Anklang finden muß
.
Die
hier angeführten Filme sind durchwegs voller Stimmung, ohne gröbere
Effekte, meist ist das Unheimliche nicht (sichtbar) erkennbar.
-
Das
Grauen
-
Bis
das Blut gefriert (die Neuverfilmung "Das Geisterhaus" kann allerdings
vergessen werden)
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The
Bunker
-
Death
Watch
-
Ghost
System
-
Friedhof
der Kuscheltiere
-
Tanz
der Totenköpfe
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Buchtipps:
-
Rost,
Detlef H.; Schermer, Franz J.: "Leistungsängstlichkeit". In Rost,
Detlef H. (Hrsg.): "Handbuch der Pädagogische Psychologie". Weinheim
1998, 2001, ISBN 3-621-27491-X
-
Peter
Knauer: "Unseren Glauben verstehen", Würzburg, 6. Auflage, 2001.
-
Little
Fears - Kleine Ängste (Rollenspielbuch um Kinder und ihre Ängste)
-
Werke
von H.P. Lovecraft, seine Art, die Dinge zu beschreiben, ist durchwegs
subtil ... er beschreibt das Unbeschreibliche auf mehreren Seiten - wer
sie noch nicht kennt - unbedingt mal reinschmökern.
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Weiterführende
Links zum Thema:
Angst
allgemein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Angst
Angststörungen:
http://zeus.zeit.de/text/2006/01/
S-Angst_2fneu
Theorien
darüber, wie Ängste entstehen:
http://www.hilfezurselbsthilfe-online.de/
angst.html#03
http://www.mpipsykl.mpg.de/pages/klinik/
ambulanzen/angst/wissenschaftliche.html
Therapieansätze:
http://www.hilfezurselbsthilfe-online.de/
behandlung.html
Selbsthilfe:
http://www.hilfezurselbsthilfe-online.de/
selbsthilfe.html
Die
Lust an der Angst:
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2005/04/
Angstlust.xml
©Rhiannon
Brunner
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