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Zwischen
9 und 9
Eddie
M. Angerhuber
Für
Vincent Price und Johnny Depp
Der
Regen prasselte, prasselte, prasselte. Nieder auf die schindelgedeckten
Dächer vor dem kleinen Spitzbogenfenster, durch das ein schmaler Streifen
gelben Lichts auf den undurchdringlichen Vorhang fallenden Wassers draußen
fiel. Undurchdringlich, wie der Perlenvorhang vor dem geheimnisvollen Zelt
eines Zauberers auf dem Jahrmarkt: der Vorhang des Oktoberregens. Auf die
schindelgedeckten Dächer der Nebengebäude, der Kemenate und des
Gesindehauses prasselte der stetige, unaufhörliche Regen, mit einem
leisen Klingen, das dem Rauschen des Blutes in den Schläfen glich,
wie man es zu manchen Stunden hört, wenn kein anderes Geräusch
die angespannten Sinne ablenkt.
Er
saß schon seit Stunden dort, wie so oft an verregneten Abenden, wenn
die Schatten der Nacht die langen Flure seines Domizils ausfüllten
und die Augen der Puppen im tiefen Dunkel zur Unkenntlichkeit verschwammen.
Seine Haltung drückte nichts als eine entspannte Langeweile aus, halb
in die enge Fensterhöhle gelehnt und am Glas heruntergerutscht, ein
offenes Buch unaufmerksam im Schoß, das die schlaffen Finger nur
noch an einer Ecke hielten.
Mit
einemmal zerriß ein lauter, klirrend-kreischender Ton die einschläfernde
Monotonie des Regens, und die Augen in dem bleichen Gesicht hinter der
Fensterscheibe richteten sich auf das Innere des Raums.
Es
war die Uhr, die eben anhob, acht zu schlagen: eine schwarze, sargähnliche
Kiste aus zerschlissenem Holz, hoch oben an der Wand unter der gotischen
Decke befestigt, wo niemand sie erreichen konnte, mit zwei spitzbogigen
Türen, deren eine sich eben öffnete, um ein auf einer Schiene
im Halbkreis fahrendes Skelett herauszulassen, das nach einem kurzen, dräuenden
Innehalten in der zweiten Tür verschwand. Oben auf dem Dach der Kiste
hatte ein schmutzigweißer Schädel sich geöffnet wie der
Deckel einer Spieluhr, und ein silberner Klöppel schlug die Zahl der
Stunden auf einer rostfleckigen Schelle. Nach dem letzten Schlag klappte
die Schädeldecke mit einem lauten Krachen zu, dessen hallende Echos
sich in den weiten Gängen der Burg verloren.
Nun
öffnete sich eine kleine runde Tür im Zifferblatt der Uhr, genau
zwischen dem Stunden- und Minutenzeiger. Heraus kam ein kleiner, spitzer,
schwarzer Kopf mit rot funkelnden Augen wie Brombeeren, die von einem Filz
aus schwarzem Schimmel halb verborgen wurden. Es war eine Ratte, die sich
nun flink wie alle Angehörigen ihrer Art am gesplitterten Holz der
Uhr herabhangelte mit einem wohlgezielten Sprung auf der rotgepolsterte
Lehne eines gewaltigen, geschnitzten Sessels landete. Tiefschwarz war ihr
ganzer Körper, wie sich nun zeigte, als sie sich mit zuckenden Schnurrbarthaaren
auf der Sessellehne aufrichtete, den Kopf in Richtung des Fensters hin-
und herwiegend.
Der
Jüngling in der Fensternische erhob sich mit einem tiefen Seufzer,
wobei das Buch unbeachtet von seinem Schoß zu Boden glitt. Als er
an den Sessel herantrat, rückte sein fahles Gesicht in den Lichtkreis
des Kerzenleuchters. Seine Haut reflektierte das Kerzenlicht wie mattes,
von grünlichen Sprüngen durchzogenes Porzellan, und die dunkelblauen
Höhlen seiner Augen wirkten wie Risse in blasser Emaille. Darüber
wob sich wie ein Nest aus Spinnweben und schwarzen Krähenfedern ein
riesiges Büschel drahtiger Haare, deren Enden ihm ins Gesicht bis
auf die Lippen fielen.
"Oh,
hallo, Asmodina." Ein langer, fast durchscheinend dünner Zeigefinger
berührte die Stirn der schwarzen Ratte, während der Junge sich
auf der Armlehne des Sessels niederließ. "Du kommst heute abend?
Hast du mir etwas Wichtiges zu sagen?" Den glänzenden Pelz mit den
Spitzen der lang herausragenden, zugefeilten Nägel liebkosend, sprach
er mit seitlich geneigtem Kopf auf die Ratte ein.
"Ich
werde dich füttern, während wir warten. Was möchtest du?
Trauben, kalten Braten, einen Schluck Wein? Oh, verzeih, ich vergaß,
du trinkst niemals den weißen Wein, nur den roten, nicht wahr..."
Die
Ratte saß vor dem blassen Jungen auf der Tischplatte, schlang den
langen, schwarzborstigen Schwanz um die kleinen Menschenhänden ähnelnden
Hinterfüße und knabberte mit langen gelben Zähnen an einem
Stück Gemüse, das er ihr gereicht hatte. Lächelnd sah er
ihr zu, entkorkte währenddessen eine weitere staubbedeckte Flasche,
goß einen Schluck dunkelroten Weins auf den Rand seines reichverzierten
Zinntellers.
Asmodina
trank mit dem hastigen Schlappen ihrer rosa Zunge, die Augen reglos auf
ihren Gastgeber gerichtet. Dieser warf einen raschen Blick auf die Uhr,
die weit oben, fast außerhalb des Lichtkreises der Kerzen, unter
der rauchgeschwärzten Decke hing. Ihr langsames Ticken erfüllte
den Raum mit gleichförmigem, dumpf hölzernem Klang, begleitet
von dem weit ausholenden Schwung des langen rostigen Perpendikels.
"Erst
halb neun, dann warten wir eben", seufzte er, schüttete sich ein riesiges
Kristallglas voll mit dem roten Wein und toastete der fressenden Ratte
höflich zu.
Das
Krachen und Kreischen der Uhr setzte abermals so unvermittelt ein, daß
der bleiche Jüngling fast erschrocken wäre, obwohl er doch seit
Jahr und Tag in diesen Mauern hauste und nie etwas anderes gewohnt gewesen
war. Mit widerstrebendem Knarren setzte das uralte Gerät an, die neunte
Stunde zu schlagen, und während er sich in seinem schweren Sessel
vorwärts über die Tischplatte neigte, sprang die Ratte mit wenigen
Sprüngen den Arm hinauf auf seine Schulter. Aufgeregt klang ihr Schnüffeln
und leises, ungeduldiges Zähneknirschen dicht an seinem Ohr; er wand
sich ein wenig vor Kitzligkeit, saß aber rasch still, als die kleine
spitze Stimme direkt in seinem Kopf zu erklingen schien.
"Du
solltest lieber gut aufpassen, Edgar! Du weißt doch, daß ich
nur zwischen neun und neun am neunten Tag des Monats mit dir sprechen kann!
Die Zeit geht so schnell vorüber, die Schläge der Uhr verklingen..."
Mechanisch dröhnten die Schläge der Uhr, ein Hammer auf dem Amboß
der Welt, aber die Stimme der Ratte mit dem schabenden Klang des Zähnewetzens
darin übertönte sie mit ihrer Schärfe.
"Hör
zu, Eddie. Sonnabend, in fünf Tagen, wird es eine große Unruhe
im Dorf geben. Du solltest dich nicht zeigen, verriegle die Türen
und Fenster, zünde kein Licht an, und geh früh schlafen. Dein
Vater hätte es so gewünscht -"
Zitternd
verklang der letzte Schlag der Uhr, und die Echos des Krachens, den das
Zuschlagen der Schädeldecke erzeugte, hätten Asmodinas letztes
Wort fast abgeschnitten. Aber Edgar hatte es verstanden, halb geahnt nur,
aber immerhin verstanden. Während er mit leerem Blick auf die mit
kalter Suppe bedeckte Innenfläche seines Zinntellers starrte, fühlte
er den Absprung der Ratte von seiner Schulter und hörte das leise
Klingen ihrer Krallen, als sie an dem schwingenden Perpendikel hochkletterte.
Dann war er wieder allein.
Die
Stunden der Nacht waren lang, monoton und gleichförmig in dem großen
alten Schloß auf dem Hügel. Edgar hatte dort gelebt, so lang
er sich zurückerinnern konnte. Das Tageslicht fliehend, wie sein Vater
es ihm stets eingeschärft hatte, war er nachts durch die wohlbekannten
Flure, Säle und Kammern gestrichen, manchmal mit einem Kerzenleuchter
in der Hand, manchmal in vollkommenem Dunkel, immer auf der Suche. Wonach?
Das wußte er nicht. In manchen Nächten, wenn der Mond, der wunderschöne,
von jagenden Wolkenfetzen verschleierte Mond, seine elfenbeinfarbenen Strahlen
durch die löchrigen Decken oder zerfallenden Fenster hereinwarf und
die milchige Sanftheit solchen Lichts die Konturen der gewöhnlichsten
Gegenstände verzauberte, lag er irgendwo in dem widerhallenden Gemäuer
und betrachtete die Welt durch den Vorhang seiner wirren schwarzen Haare,
die sein Gesicht fast ganz bedeckten. Unter dem wirren Vorhang konnte er
seine dunklen, hungrigen Augen in der weißen Fläche seines Porzellangesichts
kaum erkennen, nur sein Lächeln, das weiß-porzellanzahnig zwischen
den schwärzlichroten Lippen schwebte; und das machte ihn froh, da
ihn der Anblick seiner eigenen Augen im Spiegel stets beunruhigt hatte.
Asmodina
sagte, seine Haare sähen aus wie ein Krähennest. Er solle sich
eine Frisur machen, eine von vielen, wie man sie zu allen Zeiten getragen
hatte, oben in der Ahnengalerie seien so viele schöne Beispiele dafür
zu sehen. Nur weil man allein sei, wäre das noch kein Grund, zu verkommen.
Aber er hatte keine Lust, seine Frisur zu verändern, weil diese Haarsträhnen
so trefflich die hohlen schwarzen Augenhöhlen mit den riesig starrenden,
wie hungrige Mäuler aufgerissenen Pupillen bedeckten, vor denen er
sich fürchtete, wenn er in einen der halbblinden Spiegel sah.
Seine
vielen hübschen Freundinnen hatten ganz andere Augen.
Edgar
kannte nur die Augen seiner Freundinnen und die der Ratte, aber diese zählten
nicht gleich, denn schließlich war sie eine Ratte und kein Mensch.
Ob er lieber Rattenaugen gehabt hätte? Ach, warum nicht? Aber auch
Asmodinas Augen waren hungrig; und das war richtig so, denn Ratten sind
Räuber, sie töten alles, was ihnen über den Weg läuft
und kleiner ist als sie. Und wenn sie zu mehreren sind, dann töten
sie zuweilen auch das, was größer ist als sie...
Er
hatte diese Kämpfe oft beobachtet, in der Nacht, den stillen finsteren
Stunden vor Tagesanbruch, wenn er nur das Scharren der kleinen, krallenbewehrten
Füße und das Peitschen der langen Schwänze hören konnte
und vielleicht - vielleicht - das leise, aber verzweifelte Piepsen, die
Todeslaute der Mäuse und anderen, fremden Ratten, mit denen Asmodina
kämpfte.
Seine
schönen Freundinnen standen überall in jedem Winkel seines Schlosses.
Er ging sie oftmals besuchen, eine nach der anderen. In den mondhellen
Nächten hatte die nackte Haut ihrer schlanken, hochaufgerichteten
Körper einen matten Schimmer wie Kleehonig, und sie schmeckte ebenso
köstlich, wenn er sie bisweilen mit seinen schwärzlichroten Lippen
küßte. Sie waren starr und kalt, von glatter Perfektion, ohne
die Unzulänglichkeiten und Schwierigkeiten des menschlichen Körpers,
und doch erwachten auch sie ab und zu zum Leben, wenn auch nur für
kurze Zeit. Es gab Möglichkeiten, sie zu aktivieren, aber Asmodina
mußte dabei sein, denn nur sie kannte das Geheimnis, das sie ihm
nicht verraten wollte. Wenn er dann seine dünnen, blassen Hände
über die verlockende Glätte jener honigfarbenen Haut gleiten
ließ, konnte er eine schwache Wärme darunter wahrnehmen, wie
ein Körper, der seufzen und atmen konnte, fast so wie er. Nur - weinen
konnten sie nicht...
Sie
hatten nicht die Fähigkeit, warme, aus dem Innern des Herzens strömende
Tränen über ihre leblosen Gesichter rinnen zu lassen, die in
den schrecklichsten Stunden der einzige Trost sind, den ein einsames Menschenkind
hat. Aber er kannte die Tränen. Er hatte oft geweint, wenn er, von
seinen steifen Freundinnen enttäuscht, die lange Wendeltreppe hinuntergerannt
war in den Keller, wo die Werkstatt seines Vaters lag.
Vater
war nicht mehr da, schon lange lag die Werkstatt in tiefem staubigem Schweigen,
das nur von den scharrenden Pfoten der Nachttiere unterbrochen wurde. Selten,
selten kam Edgar hierher, denn der Ort war still und verlassen und kalt,
und jeder noch so leise Ton hallte in endlosen Schlägen von den salpeterverkrusteten
Wänden wider. Die Gerätschaften, die Vater in dem Keller angesammelt
hatte, standen spinnwebenverhangen, mit zerbrochenen Glaskolben und ausgelaufenen
Flüssigkeiten auf den langen Holztischen. In den alten Tagen, als
Vater noch lebte, hatten die Wände vor kleinen bunten Lämpchen
geblinkt, hatte das Knistern und Knattern der Elektrizität in dem
Labor gelegen, der Geruch nach undefinierbaren Säuren und Mixturen,
das Quieken der Meerschweinchen und Meerkatzen in den Käfigen voll
frischem, duftendem Heu. Vaters Gegenwart erfüllte die hohen Gewölbe,
brachte die Dunkelheit zum Glühen und die Stille zum Tönen, und
er wirkte Wunder mit seinen Händen.
Einen
Augenblick auf der Wendeltreppe zusammengesunken, betrachtete Edgar voller
Staunen seine eigenen Hände, die er dicht vor dem Gesicht hin- und
herwendete. Sie waren genau, wie er die Hände seines Vaters in Erinnerung
hatte, ebenso langfingrig, ebenso künstlerisch, zart und empfindsam,
wie geschaffen dafür, das delikateste Werk zu vollbringen. Er zauderte
vor dem Eintritt in das Labor, lauschte mit schrägem Kopf auf das,
was von drinnen herausdrang - aber da war kein Laut, kein Anzeichen einer
anderen lebenden Seele in dem ganzen Schloß, außer ihm allein.
Das
schweigende Gewölbe füllte sich mit einer Wolke von Staub, die
bei seinem Eintritt aufwirbelte.
Durch
ein winziges schmales Fensterloch drangen die schwachen Strahlen des Mondes
und erhellten Teile des Raums, zerbrochene Erlenmeyerkolben, ineinander
verstrickte durchsichtige Schläuche, verrostete Maschinen mit runden
Anzeigen wie tote, starrende Augen. Die Wände waren bedeckt mit einem
Gewirr haarfeiner Kabel, die wie der Wildwuchs von Jahrzehnten aus den
mit aufgerissenen Bäuchen verendeten Maschinen wucherten. Vorsichtig,
um nicht von ihnen geblendet zu werden, hielt Edgar beim Vorwärtstasten
die Hände vors Gesicht, und die Glasfaserbüschel streichelten
ihn wie besorgte Finger, wie das lang herabfallende blonde Haar seiner
Mutter.
Mutter
schlief in dem länglichen Glassarg, aufrecht an ihrer Wand befestigt,
die hüftlang wallenden Locken wie ein duftiger Mantel, ihr wunderschönes
elfenbeinweißes Antlitz zart wie immer, wie immer. Sie war von berückender
Schönheit, von einem bleichen Finger des durch die Schießscharten
hereinfallenden Mondlichts angestrahlt, das ihre lange wellige Haarpracht
wie einen Heiligenschein leuchten ließ. Die Finger an das kalte Glas
gepreßt, sank Edgar neben dem Sarkophag zu Boden und starrte mit
zurückgeworfenem Kopf hoch zum sanft geneigten Gesicht seiner Mutter.
Die Erinnerung an Vaters Worte hallte leise in seinen Schläfen wider:
‚Ich
habe sie geliebt, aber sie hat mich verraten... deshalb ist deine Mutter
jetzt so still und weiß, sie wird nie wieder weglaufen. Ich wollte
sie behalten, wollte ihre Schönheit für immer besitzen... ach,
diese reine Schönheit, ich wollte sie für immer bewahren!'
Er
erinnerte sich an das erstickte Schluchzen, den heiseren Tonfall in Vaters
Stimme, und den Anblick, wie er sein vor Kummer verzerrtes Gesicht auf
das Heiligenantlitz der Toten richtete, die feinen Künstlerhände
windend, windend in stummer Qual.
Feiner
Staub rieselte unter Edgars Fingern herab von der bebenden Scheibe, die
Mutters goldenes Haar bedeckte.
Aber
es gab auch andere Nächte, andere Zeiten, andere Zeichen in Vaters
Haus, unter der Mitternachtssonne, dem stillen schweigenden Mond, der in
manchen Nächten von dicken schwarzen Wolkentürmen verborgen wurde,
in denen die Elektrizität knisterte und zuckte, wie einstmals die
kleinen bläulichen Entladungen in Vaters Werkstatt, die Edgars Geburtsort
war. Er liebte die Elektrizität, sie verlieh ihm Leben und Kraft,
war ihm anverwandt und freundlich.
Manchmal
zuckten die Blitze wütend und prachtvoll über dem Hügel,
den hohen Söllern und Türmen der Burg. Auf dem höchsten
Bergfried die Drachen, und die langen starken Stahltaue, die sie hielten,
und die auf riesigen hölzernen Winden aufgewickelt waren! Edgar löste
sie aus ihren Verankerungen, und obwohl das Leder der Tragflächen
in Fetzen von den nackten Gerippen hing, fing sich der Sturm in ihnen,
und sie rasten davon, hinauf in den schwarz-leuchtenden Himmel, die Kabel
hinter sich mit einem singenden Ton abspulend. Wie zwei Fledermäuse
mit zerfetzten Schwingen tanzten die Drachen weit oben am Himmel, so klein,
daß sie scheinbar nur noch die Größe von Spielzeugdrachen
hatten.
Wie
die Stahltaue sangen, von der Macht des Sturms bis an die Grenze der Belastbarkeit
gespannt! Und wie Edgars schrilles, überschnappendes Lachen hallte,
während die zornigen Blitze oben in die Drachen schlugen und ihm die
Haare durchwoben von kleinen, bläulichen Entladungen wirr zu Berge
standen!
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