Lied
eines Vampyrs
Samana
Wenn
du denkst die Welt ist schlecht
Und
alle sind so ungerecht,
dann
komm zu mir in meinen Arm
ich
halt dich sicher, sanft und warm.
Kein
Unbill soll dir mehr geschehen,
Tränen
will ich nicht mehr sehen,
auf
deinem schönen Angesicht
so
halte still und wehr dich nicht.
Lass
dich fallen ganz und gar
Ich
streichle zart dir übers Haar.
Entspanne
dich und denk nicht mehr,
an
Missgunst, Hass und Gegenwehr.
Vertraue
mir mein Edelstein,
ich
lass dich niemals mehr allein.
So
ist mit uns die Ewigkeit,
wer
ist denn schon Gevatter Zeit.
Vergiss
was dir dein Herz vergrämt,
peinigt,
schmerzt und dich beschämt.
Ich
hüll dich leis´ in Schatten ein,
so
bist du nun zur Gänze mein.
Ich
fang dich auf und trag dich fort,
an
einen wunderschönen Ort.
Du
schließt die Augen, lässt geschehen,
nie
hast du so die Welt gesehen.
Und
bist du ganz in diesem Traum,
hast
du vergessen Zeit und Raum,
dann
wird auch deine Seele fallen.
Ich
nehm´ sie mir mit scharfen Krallen.
Dann
wirst du wach, doch viel zu spät
hast
du bemerkt was vor sich geht.
Schon
sitzt der Biss, schon strömt dein Blut,
entfachst
mir meine kalte Glut.
Ich
nehme zitternd mir die Seele,
tut
mir Leid wenn ich die quäle.
Denn
kein Spiel ist dieses hier,
bin
kein Mensch, ich bin Vampir.
©Samana