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BLOOD (HUNG BO YIT SIN 2)
Hong
Kong 2002, Horror
Regie:
Cheang Pou Soi
Darsteller:
Bernard Chow, Niki Chow, Leung Man Yee, Cyrus Chow
Ein
junges Paar, das aus Liebe in den Tod gehen möchte, doch das Schicksal
will es anders...
Sie
stirbt, während er im Koma liegen bleibt, dank der Bluttransfusion
von drei Spendern, die eine sehr seltene Blutgruppe ihr eigen nennen. Doch
das, was gut gemeint ist, kann die Tote nicht akzeptieren und macht nun
das Leben der Spender zur Hölle. Entgegen dem "üblichen" Gedanken
von Hilfe und Gutgemeintem agiert dieser Film. Jemanden vor dem Tode zu
bewahren, muß nicht immer gut sein.
Besetzung
und Regie sind gut ausgewählt. Die Charaktere nimmt man den Darstellern
ab. Die düster-dunkle Kamera- führung wirkt den ganzen Film über
unterschwellig mit. Visuell ist der Film genial gelöst, die Spannung
und Bildgestaltung geben dem Streifen eine besondere Ästhetik. Die
Musik paßt und zusammen kommen immer wieder Szenen, die leichte Gänsehaut
erzeugen.
Wirklich
interessant ist auf jeden Fall die Grundaussage, die allem widerspricht,
was Ärzten gelehrt wird: Laßt die sterben, die gehen wollen
– das sagt dieser Film aus und die Verstorbene setzt wirklich alle Hebel
in Bewegung, um wenigstens im Tode wieder mit ihrer großen Liebe
vereint zu sein.
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THE
EYE
(Jian
gui)
Hong
Kong, Thailand, Singapur 2001, Horror/Mystery
Regie:
Pang Brothers
Darsteller:
Angelica Lee, Lawrence Chou, Candy Lo
Mit
2 Jahren erblindet Wong Kar Mun. Die nächsten 18 Jahre lernt sie damit
umzugehen. Dann endlich ist es so weit, sie soll wieder sehen können.
Eine Augenoperation, allerdings mit Folgen. Erst werden die Schatten, die
sie sieht noch abgetan, die Nerven müßten erst lernen richtige
Impulse zu schicken, doch bald schon merkt sie, daß mehr dahinter
stehen muß. Handelt es sich dabei doch um Geister, wie sie bald schon
herausfindet. Mit Hilfe von Wah, ihrem Arzt, versucht sie die Wahrheit
zu ergründen und gelangt schließlich zur Mutter der Spenderin
des Implantats. Diese ist nicht sehr glücklich, hatte ihre nun verstorbene
Tochter, doch eine Gabe, die die anderen als Fluch ansahen... Und Mun hat
diese Gabe nun...
Spannung
pur und das hält den ganzen Film über durch. Daß man sich
beim Drehen etwas gedacht hat, das merkt man, wenn man sich die Effekte
und die Musik gibt. Intensiv und beschwörend, enervierend und betörend
zugleich gibt sich die Musik. Die Effekte unterstützen und verstärken
den gewünschten Effekt, fast, als wäre man als Zuseher selber
Wong Kar Mun und müsse erst lernen mit der wieder gewonnenen Gabe
umzugehen. Dazu passend Geräusche und Musik, ohne die der Film nur
die Hälfte wäre. Und das ist möglicherweise auch der Grund,
warum der Film so unter die Haut geht. Man fühlt mit Mun, spürt
ihre Angst und das, was sie sieht – wäre doch erschreckend, wenn es
einem selber auch so ginge - in ihrer Situation.
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