Vampyre Planet-Zine

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Non Ho Sonno aka Sleepless
Im Jahre 1983 wird Turin von einer Serie grausamer Morde heimgesucht. Inspektor Moretti (Max von Sydow) versucht dem Serienkiller auf die Spur zu kommen. Es wird auch tatsächlich ein Verdächtiger ausgemacht: der zwergwüchsige Krimiautor Vincenzo De Fabritiis, der hier offensichtlich die Bluttaten aus seinen Romanen in die Realität umsetzte. Doch kurz darauf verübt De Fabritiis Selbstmord… 

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NEW BLOOD (HUNG BO YIT SIN 2)

Hong Kong 2002, Horror
Regie: Cheang Pou Soi
Darsteller: Bernard Chow, Niki Chow, Leung Man Yee, Cyrus Chow
 
 
 

Ein junges Paar, das aus Liebe in den Tod gehen möchte, doch das Schicksal will es anders...
Sie stirbt, während er im Koma liegen bleibt, dank der Bluttransfusion von drei Spendern, die eine sehr seltene Blutgruppe ihr eigen nennen. Doch das, was gut gemeint ist, kann die Tote nicht akzeptieren und macht nun das Leben der Spender zur Hölle. Entgegen dem "üblichen" Gedanken von Hilfe und Gutgemeintem agiert dieser Film. Jemanden vor dem Tode zu bewahren, muß nicht immer gut sein.

Besetzung und Regie sind gut ausgewählt. Die Charaktere nimmt man den Darstellern ab. Die düster-dunkle Kamera- führung wirkt den ganzen Film über unterschwellig mit. Visuell ist der Film genial gelöst, die Spannung und Bildgestaltung geben dem Streifen eine besondere Ästhetik. Die Musik paßt und zusammen kommen immer wieder Szenen, die leichte Gänsehaut erzeugen. 

Wirklich interessant ist auf jeden Fall die Grundaussage, die allem widerspricht, was Ärzten gelehrt wird: Laßt die sterben, die gehen wollen – das sagt dieser Film aus und die Verstorbene setzt wirklich alle Hebel in Bewegung, um wenigstens im Tode wieder mit ihrer großen Liebe vereint zu sein.
 


THE EYE 
(Jian gui)

Hong Kong, Thailand, Singapur 2001, Horror/Mystery
Regie: Pang Brothers
Darsteller: Angelica Lee, Lawrence Chou, Candy Lo
 
 

Mit 2 Jahren erblindet Wong Kar Mun. Die nächsten 18 Jahre lernt sie damit umzugehen.  Dann endlich ist es so weit, sie soll wieder sehen können. Eine Augenoperation, allerdings mit Folgen. Erst werden die Schatten, die sie sieht noch abgetan, die Nerven müßten erst lernen richtige Impulse zu schicken, doch bald schon merkt sie, daß mehr dahinter stehen muß. Handelt es sich dabei doch um Geister, wie sie bald schon herausfindet. Mit Hilfe von Wah, ihrem Arzt, versucht sie die Wahrheit zu ergründen und gelangt schließlich zur Mutter der Spenderin des Implantats. Diese ist nicht sehr glücklich, hatte ihre nun verstorbene Tochter, doch eine Gabe, die die anderen als Fluch ansahen... Und Mun hat diese Gabe nun...

Spannung pur und das hält den ganzen Film über durch. Daß man sich beim Drehen etwas gedacht hat, das merkt man, wenn man sich die Effekte und die Musik gibt. Intensiv und beschwörend, enervierend und betörend zugleich gibt sich die Musik. Die Effekte unterstützen und verstärken den gewünschten Effekt, fast, als wäre man als Zuseher selber Wong Kar Mun und müsse erst lernen mit der wieder gewonnenen Gabe umzugehen. Dazu passend Geräusche und Musik, ohne die der Film nur die Hälfte wäre. Und das ist möglicherweise auch der Grund, warum der Film so unter die Haut geht. Man fühlt mit Mun, spürt ihre Angst und das, was sie sieht – wäre doch erschreckend, wenn es einem selber auch so ginge - in ihrer Situation.


 

 ©Rhiannon Brunner