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New Blood 
(Hung bo yit sin 2)
Ein junges Paar, das aus Liebe in den Tod gehen möchte, doch das Schick- sal will es anders...Sie stirbt, während er im Koma liegen bleibt, dank der Bluttransfusion von drei Spendern, die eine sehr seltene Blutgruppe ihr eigen nennen. Doch das, was gut gemeint ist, kann die Tote nicht akzeptieren und macht nun das Leben der Spender zur Hölle. 

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NÄCHTE DES GRAUENS
(PLAGUE OF THE ZOMBIES)
GB 1965
Regie: John Gilling
Darsteller: André Morell, John Carson, Diane Clare, Jacqueline Pearce
DVD, Anolis/e-m-sl, ca. 91 min., FSK ab 16
 

Mitte des 19. Jahrhunderts in Cornwall: In einem kleinen Ort, dessen Bevölkerung zum Großteil aus einfachen Arbeitern besteht, häufen sich rätselhafte Todesfälle. Der junge Arzt Dr. Peter Thompson (Brook Williams) steht vor einem Rätsel - was ist es für eine geheimnisvolle Krankheit, die vorzugsweise kräftige, kerngesunde Männer dahinrafft?

Bei seinen Untersuchungen wird er von dem einflußreichen Gutsherrn Hamilton (John Carson) behindert und ruft schließlich aus London seinen ehemaligen Mentor Sir James Forbes (André Morell) zu Hilfe, der gemeinsam mit seiner Tochter Sylvia (Diane Clare) anreist. Sir James und Dr. Thompson beschließen, in der Nacht heimlich das Grab des letzten Opfers zu öffnen, um eine Autopsie durchzuführen. Doch zu ihrer Überraschung ist der Sarg leer, ebenso wie alle anderen Gräber. Wohin verschwinden die Toten? Sind sie überhaupt tot? Frisch Verstorbene werden gesehen, wie sie des nachts umherwandeln und Sir James sieht bald ein, daß die reine Wissenschaft hier nicht weiterhilft. Die Spur führt zu Squire Hamilton, der einem grausigen Voodookult huldigt und in einem alten, längst geschlossenen Bergwerk offenbahrt sich schließlich das schreckliche Geheimnis...

Die Hammer-Produktion Nächte des Grauens (Originaltitel: Plague Of The Zombies) entstand 1965 in noch nicht einmal sechs Wochen zeitgleich mit The Reptile, wurde in den gleichen Kulissen gedreht und ist z. T. auch mit den gleichen Darstellern besetzt.


Wie bei allen Hammer-Klassikern merkt man aber auch diesem Film weder das knappe Budget, noch die heute geradezu lächerlich anmutende Drehzeit an. Regisseur John Gilling erschuf hier ein wunderschön gefilmtes Horrormärchen, in dem sich gotisches Schauerflair mit einigen - für die damalige Zeit - recht expliziten Schockeffekten und einem Touch bissiger Gesellschaftskritik (die durch Squire Hamilton personifizierte britische Upper Class kommt hier nicht sonderlich gut weg...) verbinden.

Auch wenn hier nicht die Hammer-Ikonen Christopher Lee oder Peter Cushing mitwirken, läßt dieser Klassiker kaum Wünsche offen und erfreut mit liebevoll gefertigten Kulissen, atmosphärischer Inszenierung, einer sehr guten Besetzung und auch heute noch überaus beeindruckenden Makeup-Effekten (George A. Romero ließ sich 1968 bei seinem Zombie-Erstling Night Of The Living Dead u. a. auch von diesem Film inspirieren).

Anolis Entertainment/e-m-s präsentieren mit Nächte des Grauens den inzwischen 10. Teil der Hammer Collection und legen abermals eine DVD vor, die qualitativ nichts zu wünschen übrig läßt.
Das Bild (1:1,78) besticht mit sehr schönen Farbkontrasten, auch der Ton (DD 2.0, mono, deutsch und englisch) ist sehr gut und der Bonusteil umfaßt neben diversen Trailern und Bildergalerien auch eine Comicversion des Films sowie ein sehr interessantes Interview mit James Bernard, dem Hauskomponisten der Hammerstudios.
 
 

©Thomas Wagner