INNER
SENSES
(YEE
DIY HUNG GAAN)
Hong
Kong, 2002, Horror/Drama
Regie:
Chi-Leung Law
Darsteller:
Leslie Cheung, Karena Lam, Waise Lee, Valerie Chow, Maggie Poon
Die
hübsche Yan wird von Geisterfratzen verfolgt, Verstorbene, die sie
rufen, aus Schränken kommen oder sonstwie ihren Weg kreuzen. Dr. Jim
Law, Psychotherapeut, hat folgende Erklärung sie leide an Schuldgefühlen,
die im Unterbewußtsein entstehen. Seine Therapie wirkt, hat jedoch
einen Nebeneffekt das Leben des Dr. wird zur Hölle.
Roter
Faden neben den Geistererscheinun- gen, ist hier die Liebe. Paranormale
Geisterjagd wandelt sich zur psychothera- peutischen Sitzung und umgekehrt
denn seinen Ängsten muß man sich stellen, ist halt nicht immer
so ganz einfach. Und daß Arzt und Patient die Rollen tauschen vielleicht
ein wenig ungewöhnlich, paßt jedoch ins Gesamtkonzept.
Das
wirklich Störende ist eher das Ende, welches hier aber nicht verraten
wird. Es paßt nicht so ganz, ist vielleicht ein wenig überzogen,
würde eher in ein anderes Genre passen und vermiest damit den Gesamteindruck.
Düstere und stimmige Bilder, effektvoll eingebaute Kühle und
Stille, die einen manches Mal ziemlich enerviert. Die Musik hätte
etwas besser gewählt werden können, untermalt ansonsten aber
doch den Gesamteindruck.
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JU-ON
- THE GRUDGE
(Ju-On)
Japan
2003, Horror
Regie:
Takashi Shimizu
Darsteller:
Megumi Okina, Yui Ichikawa, Misaki Ito, Misa Uehara, Kanji Tsuda, Yoji
Tanaka
Rika
Nishina, Altenpflegerin, sieht nach einer bettlägrigen Frau. Diese
ist völlig verwahrlost und verwirrt. Doch damit nicht genug, in diesem
Haus findet sie den Horror ihres Lebens. Einmal betreten ist es schwer
das Grauen, das sich hier einst abgespielt hatte, wieder abzuschütteln.
Einst hat hier ein Vater seine Frau und seinen Sohn getötet, bald
schon stellt sich heraus, daß die beiden hier herumspuken.
Der
Film von Takashi ist eigentlich das Remake zu seiner gleichnamigen Produktionen
fürs TV 3 Jahre zuvor. Splattereffekte sucht man hier vergebens, dafür
sind Ästhetik und Subtilität Dauergäste bis zum Ende. (Nicht
einmal unter der Bettdecke finden die Protagonisten Schutz wie man es
selber so gerne nach Horrorfilmen wähnt.) Langsam, schleichend kommt
der Horror, Komplexität bietet dieser Film, dafür wird aber auch
Mitdenken vom Publikum gefordert, denn die Sprünge zwischen den einzelnen
Sequenzen, den einzelnen Zeiten sind vielleicht nicht immer ganz einfach
nachzuvollziehen, dennoch jedoch irgendwie logisch nun ja, wenn man davon
ausgeht, daß Geister auf Logik nicht immer Wert legen. Doch dieser
Film schafft es einem mehr Schauer über den Rücken zu jagen,
als es The Ring vermag. Szenen, die einen ängstigen und verwirren,
aber dafür in Erinnerung bleiben.
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