Vampyre Planet-Zine

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Keizoku - Ungelöste Morde
Die Spezialeinheit Keizoku ist bei der japanischen Polizei für rätselhafte, ungelöste Fälle zuständig. Eines Tages werden die Ermittler gebeten, eine Gruppe von sieben Leuten auf eine abgelegene Insel zu begleiten, wohin diese von der geheimnisvollen Nanami eingeladen wurden. Auf der Insel eröffnet die mysteriöse Gastgeberin ihren Besuchern, daß sie die Tochter der einzigen beiden Opfer eines Fährunglücks ist und offenbart ihre wahren Pläne: Auch ihre sieben Gäste waren bei dem Unglück zugegen, doch niemand tat etwas, um Nanamis Eltern zu retten - jetzt sollen sie dafür mit ihrem Leben bezahlen...

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INNER SENSES
(YEE DIY HUNG GAAN)

Hong Kong,  2002, Horror/Drama
Regie: Chi-Leung Law
Darsteller:  Leslie Cheung, Karena Lam, Waise Lee, Valerie Chow, Maggie Poon
 
 

Die hübsche Yan wird von Geisterfratzen verfolgt, Verstorbene, die sie rufen, aus Schränken kommen oder sonstwie ihren Weg kreuzen. Dr. Jim Law, Psychotherapeut, hat folgende Erklärung – sie leide an Schuldgefühlen, die im Unterbewußtsein entstehen. Seine Therapie wirkt, hat jedoch einen Nebeneffekt – das Leben des Dr. wird zur Hölle.

Roter Faden neben den Geistererscheinun- gen, ist hier die Liebe. Paranormale Geisterjagd wandelt sich zur psychothera- peutischen Sitzung und umgekehrt – denn seinen Ängsten muß man sich stellen, ist halt nicht immer so ganz einfach. Und daß Arzt und Patient die Rollen tauschen – vielleicht ein wenig ungewöhnlich, paßt jedoch ins Gesamtkonzept.
Das wirklich Störende ist eher das Ende, welches hier aber nicht verraten wird. Es paßt nicht so ganz, ist vielleicht ein wenig überzogen, würde eher in ein anderes Genre passen und vermiest damit den Gesamteindruck. Düstere und stimmige Bilder, effektvoll eingebaute Kühle und Stille, die einen manches Mal ziemlich enerviert. Die Musik hätte etwas besser gewählt werden können, untermalt ansonsten aber doch den Gesamteindruck.

 

 


JU-ON - THE GRUDGE 
(Ju-On)

Japan 2003, Horror
Regie: Takashi Shimizu
Darsteller:  Megumi Okina, Yui Ichikawa, Misaki Ito, Misa Uehara, Kanji Tsuda, Yoji Tanaka
 
 

Rika Nishina, Altenpflegerin, sieht nach einer bettlägrigen Frau. Diese ist völlig verwahrlost und verwirrt. Doch damit nicht genug, in diesem Haus findet sie den Horror ihres Lebens. Einmal betreten ist es schwer das Grauen, das sich hier einst abgespielt hatte, wieder abzuschütteln. Einst hat hier ein Vater seine Frau und seinen Sohn getötet, bald schon stellt sich heraus, daß die beiden hier herumspuken.

Der Film von Takashi ist eigentlich das Remake zu seiner gleichnamigen Produktionen fürs TV 3 Jahre zuvor. Splattereffekte sucht man hier vergebens, dafür sind Ästhetik und Subtilität Dauergäste bis zum Ende. (Nicht einmal unter der Bettdecke finden die Protagonisten Schutz – wie man es selber so gerne nach Horrorfilmen wähnt.) Langsam, schleichend kommt der Horror, Komplexität bietet dieser Film, dafür wird aber auch Mitdenken vom Publikum gefordert, denn die Sprünge zwischen den einzelnen Sequenzen, den einzelnen Zeiten sind vielleicht nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen, dennoch jedoch irgendwie logisch – nun ja, wenn man davon ausgeht, daß Geister auf Logik nicht immer Wert legen. Doch dieser Film schafft es einem mehr Schauer über den Rücken zu jagen, als es „The Ring“ vermag. Szenen, die einen ängstigen und verwirren, aber dafür in Erinnerung bleiben.


 

©Rhiannon Brunner