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El Día de La Bestia
Pater Berriartúa (Álex Angulo) studiert seit 25 Jahren die Offenbarung des Johannes und sucht darin nach einer verborgenen höheren Botschaft. Als er eines Tages glaubt, endlich den Text entschlüsselt zu haben, ist die Erkenntnis ist schockierend: der Antichrist persönlich soll am Weihnachtsabend in Madrid zur Welt kommen. Um die Welt vor der Apokalypse zu retten, will Berriartúa mit dem Teufel Kontakt aufnehmen und ihn auf irgendeine Art überlisten.

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DINOCROC

USA 2004
Regie: Kevin O'Neill
Darsteller: Costas Mandylor, Bruce Weitz, Jane Longenecker, Charles Napier, Joanna Pacula

DVD, e-m-s, ca. 87 min., FSK ab 16

Die Gereco Corporation ist eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Genforschung. Hinter den verschlossenen Türen ihrer Forschungslabors befaßt man sich u. a. damit, mit den Genen prähistorischer Tierarten zu experimentieren und bringt so eine höchst aggressive Saurier-Krokodil-Hybride zustande. Als diese eines Tages entwischen kann, leugnet die Leitung der Gereco Corporation natürlich zunächst die Gefährlichkeit ihres ehemaligen Schützlings, doch es dauert nicht lang und das Tierchen beginnt mit großem Appetit das benachbarte Erholungsgebiet zu terrorisieren.

Ein verkrachter Künstler, eine Hundefängerin (kein Scherz!) und ein professioneller Krokodiljäger machen sich nun auf die Jagd nach dem verfressenen Schuppentier, das aber noch reichlich Gelegenheit erhält, den See von Surfern und Badegästen zu säubern...Keine Bange, hier handelt es sich nicht um einen hohlen Jurassic Park-Abklatsch auf Groschenniveau. Immerhin hat Altmeister Roger Corman diesen (übrigens mit dem Golden Galaxy Award der American Science Fiction Society ausgezeichneten) Streifen mitproduziert, was trashiges Entertainment verspricht und solches bekommt man hier auch geboten. Zwar bedient sich DinoCroc ausgiebig an der anhaltenden Popularität ausgestorbener Großreptilien, liefert aber keinesfalls spielbergsches Familienkino mit Kuschelfaktor, sondern (genau wie schon die ebenfalls von Corman produzierte Carnosaur-Trilogie) eine nicht gerade blutarme Horrorstory in bester alter B-Movie-Tradition. 


Natürlich darf man hier kein Meisterwerk erwarten und muß einige Abstriche in Kauf nehmen, die jedoch größtenteils den Special Effects zuzuschreiben sind. Wie in den meisten modernen Low Budget-Produktionen kommen diese natürlich auch hier aus der preisgünstigen CGI-Retorte und der phasenweise recht entenhaft watschelnde Krokodino wirkt häufig, als sei er gerade einem Computerspiel entsprungen. Doch im Gegensatz zu unnützen Monströsitäten wie beispielsweise Stephen Sommers' aufgeblähtemVan Helsing (für mich einer der schlimmsten Filme des noch jungen 21. Jahrhunderts), die den Zuschauer mit einem inflationären Wust drittklassiger Computeranimationen über die Grenze des Erträglichen hinweg lobotomieren, übt DinoCroc sich in vergleichsweiser Bescheidenheit und setzt eher auf bewährte Genretugenden: So wird man hier mit einem wirklich effektiven Spannungsaufbau, einer haarsträubenden, doch gut funktionierenden Story und einer sympathischen Portion Selbstironie erfreut und bekommt über weite Strecken temporeich-trashige Unterhaltung geboten. Und in diesem Sinne verleihe ich DinoCroc einen symbolischen Popcorn Award...
 

Zur DVD: e-m-s präsentieren den Film in erfreulicher Bild- (Widescreen 1.85:1) und Tonqualität (DD 5.1 und 2.0 in Deutsch und Englisch), die Extras sind allerdings etwas bescheiden ausgefallen, denn außer dem Trailer und einigen Bio- und Filmographien wird nichts geboten. Eine kleine Panne ist offensichtlich beim Design des Covers passiert, denn die dort vermerkten deutschen Untertitel finden sich auf der DVD leider nicht.
 
 

©Thomas Wagner