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Das Blut von Dracula
Hargood, Paxton und Secker sind drei ehrenwehrte viktorianische Gentlemen, die in ihren Familien viel Wert auf auf einen moralischen Lebenswandel legen und sich einmal im Monat treffen, um angeblich einen Wohltätigkeits- verein zu unterstützen. Doch weder ihre Frauen noch Kinder ahnen, daß das biedere Trio in Wirklichkeit ein Bordell aufsucht und sich dort allen möglichen Ausschweifungen hingibt. 

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DARK WATER 
(Honogurai mizu no soko kara)

Japan 2002, Horror/Drama
Regie: Hideo Nakata
Darsteller: Hitomi Kuroki, Rio Kanno, Asami Mizugawa, Mirei Oguchi
 
 

Yoshimi Matsubara, erst vor kurzem geschieden, streitet nun gegen ihren Ex-Mann um das Sorgerecht für Tochter Ikuko. Gerade erst hat sie eine neue Wohnung bezogen, sieht einem Neuanfang entgegen. Bald nach ihrem Einzug entdeckt sie den Wasserfleck an der Decke ihres Schlafzimmers, der immer größer wird.
Das beginnt ihr langsam Sorgen zu machen. Aber auch, daß ihr Ex nicht gerade am Aufgeben ist. Im Gegenteil. Soll sie doch ein sicheres Heim präsentieren, sich selber als stabil darstellen, so fühlt sie sich bald schon etwas ausgeliefert, das sie nicht erklären kann...

Inzwischen liegt dieser geniale Streifen auch auf Deutsch vor. Nach „The Ring“ gelang Hideo Nakata ein weiteres Meisterstück in Gestalt dieses Filmes. Die Vorlage dazu stammt vom „Stephen King des Japans“ –  Koji Suzuki und die Musik von Kenji Kawai unterstreicht die bedrohliche Stimmung des Streifens. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Wirklich viel scheint ja nicht zu passieren, das tropfende Wasser von der Decke, das Wasser aus dem Hahn, das einfach grauenhaft schmeckt und Nachbarn, die bisweilen mehr als nur seltsam scheinen. Wasser zieht sich den ganzen Film über durch, wie ein roter Faden, bis hin zum dauernd bewölkten oder verregneten Himmel. Wie bedrohlich ein einzelner, fallender Wassertropfen sein kann, wird hier schön gezeigt, es passiert nichts und doch ....
Splatterfans werden hier ganz sicher nicht fündig, es gibt keine Effekte, die die Leute locken sollen, die wenigen Effekte sind sparsam eingesetzt und gut abgewogen.

Dafür sind Kameraführung, sowie das Spiel mit Licht und Schatten umso gezielter genutzt um auch das letzte Qentchen nerven- zerfetzender Spannung einfließen zu lassen, atmosphärisch dicht gehalten die Erzählung, die einen nicht mehr los läßt. Und nicht zu vergessen Hitomi Kuroki. Durch ihre Mimik und Gestik, ihre darstellerische Leistung gewinnt der Film noch. Für Fans des asiatischen Horrors ein absoluter Muß. Im Übrigen steht eine amerikanische Neuverfilmung dieses Meisterwerkes an. Aber wo bei „The Ring“ bereits durch die Neuadaption jede Menge Feingefühl und Atmosphäre verloren ging, kann man nur hoffen, daß dies bei „Dark Water“ vielleicht besser gehandhabt wird.
 

©Rhiannon Brunner